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Wespen

Ja, sie nerven im Moment !!!

Man muss aber auch bedenken, dass sie sehr nützliche Insekten sind.
Es gibt in Deutschland 11 Wespenarten. Davon sind nur 2 angriffslustig.
Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sie bauen ihre Nester in dunklen Dachböden oder Erdlöchern.

Friedfertige Wespen bauen kugelförmige Nester in Bäumen oder in belichteten Schuppen.
Bewohnt wird das Nest nur eine Saison.

Tröstend für alle durch Wespen gepiesackten: Wenn es keine Leckereien vom Tisch gibt, fressen sie Aas und Insekten (Schädlinge und auch Mücken).
Somit kann man sie als „Ordnungsamt“ im Insektenreich bezeichnen.

Falscher Mehltau

Liebe Gartenfreunde!

Der Falsche Mehltau ist die gefürchtetste Krankheit bei Gurken und Gurkengewächsen (Zucchini, Kürbis, Melone und auch bei Aubergine).
Innerhalb von wenigen Tagen macht er die Pflanze kaputt.

Bereits mit dem Sichtbarwerden der ersten Falscher Mehltau-Flecken sollte sofort gehandelt werden.

Früh zu erkennen ist der Falsche Mehltau an den kleinen gelbbraunen Flecken auf der Blattoberseite mit eckiger Form. Sie sind deutlich begrenzt durch die kleinen Blattadern.
Die Anzahl und die Größe der Flecken nehmen schnell zu.
Nach wenigen Tagen werden die Blätter gelb und sterben dann vertrocknet ab.
Die Pflanze stellt die Fruchtbildung ein und stirbt ab.

Gegenmaßnahmen:

Bei ersten Anzeichen die befallenen Blätter entfernen und entsorgen (Hausmüll). Trotzdem sind Pilzsporen freigesetzt, deshalb entweder:
biologisch: Zwiebel-Jauche, 1:20 verdünnt aufspritzen (Jauche 14 Tage gären lassen). Wenn gar nichts hilft oder es schon zu spät ist:

chemisch: z.B. Spezial Pilzfrei Aliette von Bayer. Es ist ein systemisches Mittel, daß von der Pflanze aufgenommen wird und
dadurch auch an Stellen gelangt die man sonst übersieht. Wartezeit 4 Tage; für Bienen ungefährlich.

Weiße Fliege

Liebe Gartenfreunde!

Die erwachsenen Tiere sind ca. 1-3 mm groß. Ihren Namen verdanken sie ihrer weißen Farbe und fliegenartigem Aussehen. In Wirklichkeit sind sie mit den Schildläusen verwandt.
Sie bevorzugen alle Kohlsorten und saugen auf der Blattunterseite. Bei kleinsten Störungen fliegen sie rasch auf, was bei größerer Anzahl wie eine weiße Wolke aussieht.

Die Larven sind nur im frühen Stadium beweglich, sie wandeln sich im weiteren Verlauf zu schildlausartigen Tieren um.

Alle Entwicklungsstadien saugen an den Pflanzen und geben klebrigen Honigtau ab, auf dem sich schnell Schwarzpilze ansiedeln können.

Zur Bekämpfung eignen sich die klebrigen Gelbsticker oder bei stärkerem Befall, zum spritzen Neem-Produkte.