KGV Novesia


Über unseren Mitgliedsverein KGV Novesia erreichte uns folgende Meldung zu einer neu angelegten Streuobstwiese:

 

 

KGV NOVESIA - 23. November 2016

Die erste offizielle Streuobstwiese in Neuss
Nachdem der Orkan "Ela" am Pfingstmontag 2014 unseren 35 Jahre alten Ahorn in unserer Kleingartenanlage zerrissen hat, haben wir nun in unserer Kleingartenanlage des KGV Novesia Neuss alternativ eine kleine Streuobstwiese mit alten Apfelsorten gepflanzt. Im Vorfeld bekamen wir vom Amt für Umwelt und Stadtgrün der Stadt Neuss, durch den Außendienstmitarbeiter Herrn Roßbach den Hinweis, dass die Grünfläche von ca.300 qz nach dem Fällen und der Beseitigung des Ahornstumpens für eine Neubepflanzung frei gegeben werden kann. In einem kurzen Dialog mit dem Vorsitzenden Horst Helle war schnell klar, dass wir keinen Großbaum wie den Vorgänger - Ahorn oder Eiche - auf die Grünfläche stellen wollten. Als Kleingärtner und Naturfreund blieb deshalb nur eine Alternative, die auch vom Vertreter des Grünflächenamtes Herrn Roßbach begrüßt wurde. Es konnten nur Obstbäume in Betracht kommen. Pflaumen und Kirschen wurden nicht begrüßt, weshalb eigentlich nur Apfelbäume auf Tauglichkeit für eine Streuobstwiese zu prüfen und auszusuchen waren. Nach kurzer Rücksprache mit den Vorstandsmitgliedern haben wir uns dann von Herrn Roßbach und dem Baumschulbetreiber, Herrn Nicolin, beraten lassen und uns für 6 alte Apfelsorten entschieden. Die frei gewordene Grünfläche von ca. 300 qm sollte somit als Streuobstwiese mit 6 hochstämmigen Apfelsorten alter Sorten bepflanzt werden. Für die gemeinschaftlichen Anpflanzungsarbeiten meldeten sich neben unserem derzeitigen Fachwart Efekan Ünver auch die langjährigen Kleingärtner Liesel Konrad, Jürgen Konrad und Dieter Zazworka. Das Publikum stellten u.a. die Kleingärtnerinnen Bärbel Tewes und Maria Helle. Mit guter Laune viel Spaß bei beständigem trüben Wetter, wie es sich für einen Novembertag gehört, hatten wir die Bäume in gut 4 Stunden gepflanzt und gewässert. Anschließend ging es zum Vorsitzenden in die Laube, wo wir bei einer guten Tasse Kaffee und ein paar Plätzen noch eine Zeit zusammen verbrachten und den Vormittag Revue passieren ließen. Gepflanzt wurden von uns die alten Sorten: ONTARIO (bekannt seit 1874) GOLDPARMÄNE (bekannt seir 1510) KAISER WIIHEIM (bekannt seit 1864 auch bekannt unter Peter Broich) RHEIN. WINTERRAMBUR (bekannt seit 1650) JAKOB TEBEL (bekannr seir 1825) JAMES GRIEVE (bekannt seit 1893) Die Anpflanzung dieser schmackhaften alten Apfelsorten sichert uns und unseren Gartennachfahren auf die nächsten ca.50 bis 60 fahre eine wohlschmeckende Apfelernte. Ich gehe davon aus, dass wir mit diesem Obstanbau unserer Gartenanlage, unseren Mitgliedern und der Natur auch langfristig etwas Gutes angetan haben. Horst Helle
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